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Montag, 18. August 2014

Polkadotts unter Nadel und Faden

Guten Morgen liebe MiP-Leser!

Heute gibt es ein nettes Schmankerl für alle Mädchen Mamis, aber auch Patinnen, Tanten, Großmütter usw. von zuckersüßen kleinen Minnimäusen ^^
A! als zwei Monate alte Minni-Maus und S! als Pluto-Goofy-Mix ^^ zusammen mit Mami auf einer Party mit Motto "Kindergeburtstag"
siehe: GOOGLE
Dass Polkadotts trendy sind, wisst ihr seit jeher. aber was man alles tolles machen kann, wird man manchmal kaum glauben. Und natürlich eignet sich das, was jetzt kommt, nicht nur für Polkadotts Stoffe sondern für alles, was ihr so findet.


Also, liebe Mädels, habt ihr für eure kleinen Mädels schon mal Haargummis gemacht?
Nein?
Dann stelle ich euch heute endlich mein 8 Monate altes Geheimnis vor:

           MARIA                       von                                                  MATRJOSHKIN BLOG











Sie ist eine junge, dreifache Mutter aus Russland und eine grandiose Näherin!!! SIE IST FANTASTISCH!!! Ihre Master-Klasses (verbildlichte Tutorials) sind der Wahnsinn.

Ich stieß vor 8 Monaten - im recht hochschwangeren Zustand - zufällig auf sie und war perplex, wie viel Kreativität aus jeder Pore dieses Blogs sprießt! Ich denke ihr werdet mit ihren Tutorials trotz der Sprachbarriere sehr gut zurecht kommen, weil sie ihre schriftlichen Erläuterungen sehr gut visualisiert.

Ich habe bereits etwas ganz Tolles aus MARIAS BLOG für meine A! Aquaperle genäht, das ich euch demnächst verraten werde, und stelle euch heute etwas vor, das in nur 7 Minuten entstanden ist!!!

(Zu den Bodys muss ich sagen, dass ich einst zwei gleiche verschenkte und nun beide an uns - für unsere Kleine - zurückgeschenkt wurden :) Einer ist zum Tragen da, der andere fungiert Nähstoff)

Ich habe das künftige Haargummi zunächst als Brosche angefertigt. Das Gummi kommt später dran, wenn Aquaperlchen Haare, schöne lange Haare bekommen hat ;-)

Mein noch fast glatzköpfiges Aquaperlchen hat ja ein "Universalstirnband" (ein armes weißes Stirnband, das es wahrscheinlich nicht mehr lange machen wird, weil es einfach nur jeden Tag getragen wird), an das ich immer ein zum Outfit passendes Haar-Accessoire feststecke.

In diesem Sinne hoffen wir, dass wir euch zu viel Tatendrang inspirieren und animieren konnten und verabschieden uns mit einem zuckersüßen Lächeln.

Die Mami (und ihre A! Aquaperle)

Freitag, 13. Juni 2014

Kinderstübchen im Hause MiP

Ihr Lieben, die Zeit vergeht ja so so schnell. Wenn ich mich daran erinnere, wie das Kinderzimmer aussah, als es noch das mimosengelbe Babyzimmer von S! Sonnenschein war, dann stelle ich fest, das sich ungeheuer viel getan hat. Das Zimmer wurde stetig bunter und ist jetzt ein richtiges Kinderzimmer. Schade, dass A! Aquaperle kein eigenes süßes Babyzimmer hat (ihres wäre fliederarben-weiß), aber ehrlich gesagt ist das bunte Kinderzimmer ihr liebster Platz. Sie schläft in der Wiege, die in unserem Schlafzimmer platziert ist, aber sonst ist sie größtenteils im Kinderzimmer und entdeckt täglich mehr.

Früher hatten wir einen mit mimosengelbem Stoff bezogenen Sessel, worauf S! Sonnenschein und ich oder mein Mann zum abendlichen Vorlesen und kuscheln immer saßen. Nun brauchen wir ja Platz und da störte der spärliche Sessel. Außerdem ist es darauf einfach nicht bequem mit zwei Mäuschen.
Eine gemütliche Sitzecke zum drauf verweilen sollte zwischen dem "Gartenzaun" und dem Kinderbettchen ihren Platz finden. Da fiel uns der Vliesstoff ein, den wir ursprünglich mit der Überlegung kauften, den Sessel des Babyzimmers zu beziehen. Doch damals war er uns zu grell. 
Nun aber sollte es genau das richtige sein, kuschelig und robust zugleich.

Während also mein Schatz den gesamten Januar lang am Häusle werkelte, kreierte ich für unsere Süßen eine neue Sitzecke.

Einen Sitzsack bezog ich mit dem Stoff ebenso wie die Rückenlehne, ist aus Schaumstoff besteht. Die Dekokissen habe ich, zusammen mit zwei großen Kissenbezügen bei Ikea bestellt. Viel Arbeit war für mich damit gespart, dass ich aus den großen 80x80 Bezügen schnell vier kleine 40x40 Bezüge nähen konnte. Bis dato war der Arbeits- und Kostenaufwand noch gering. Doch das verzieren der Kissen sollte es wirklich in sich haben.

Ich plante Märchenfiguren darauf zu nähen aber meine Mama gab mir den Tipp, Bäume zu machen, da wir um die Bettpfosten herum Bäume anbrachten. Also machten meine Mama und ich ein Patchwork Projekt daraus. Sie ist sehr näherfahren und daher konnte ich von ihr wieder viel lernen.
Und ja, hier ist das Ergebnis:

Für die Rückenlehne inspirierten uns die Bäume des Stoffes, den ich für die Vorhänge des Häuschens kaufte:
Michael Miller ist der geniale Designer dieses tollen Stoffs, welchen wir HIER >klick< erworben haben.
 Die Vorhänge fürs Häuschen waren schnell genäht und fast ebenso schnell angebracht (Dan meines genialen Mannes ^^).

Das Design auf dem Vlies forderte natürlich weitaus mehr Zeit und Nerven. Wie gesagt die drei großen Bäume auf der Rückenlehne, die wir in kleinerer Version dann auch auf drei Dekokissen übernahmen, sind dem Design des Stoffes nachempfunden. Der Tannenbaum war ein spontaner Einfall meiner Denkmurmel und die anderen zwei Bäume waren mir auch schon vorher eingefallen.

Nur sollte sich die "Knopfbaum" Idee als unerwartet schwierig erweisen. Egal. Geht nicht, Gibts nicht ;-) Und das könnt ihr euch hier unten anschauen:

Gottseidank machte ich diesen aufwendigen Baum ebenfalls, denn aufgrund der vielen bunten Knöpfe ist es A! Aquaperles Lieblingskissen. Sie beäugt es sehr genau und möchte immer wieder nach den Knöpfen greifen
Daher noch ein Hinweis: die Knöpfe müssen so fest und dick wie möglich an den Untergrund genäht werden. Ich habe immer versucht, die Farbe des Garns dem Knopf anzupassen und bin sehr begeistert vom Ergebnis.



 In diesem Sinne dane ich meinem Liebsten, dass er diesen wunderbaren Baumwollstoff entdeckte und mich dazu überrede, eben diesen zu nehmen und nicht einen der anderen zwei, die ebenfalls zur Auswahl standen. Ich habe mir fest vorgenommen, euch demnächst ein paar schöne Aufnahmen vom Häusle zu präsentieren. Seid also gespannt.

Die Mami

Dienstag, 15. Oktober 2013

Eine Kurzgeschichte ohne Titel - II.

Guten Tag meine Lieben.
Hier ist die Auflösung zu dem gestrigen "Rätsel" in literarischer Form.

Verfasst habe ich die Kurzgeschichte ohne Titel in einem Prozess des "kreativen Schreibens" zu diesem Bild:


Ich finde das Ergebnis witzig, denn der Text ist äußerst diffus und mit Anspielungen gespickt, sodass, je nach dem, wie einem das Gemüt steht, der Leser die verschiedensten Assoziationen dazu bekommt. Denn schon Edmund Wilson (1895-1972) sagte: "Zwei Leute lesen nie das gleiche Buch."
Und um das Zitat J.G. Goethes, "Es hört doch jeder nur, was versteht", etwas abzuwandeln könnte man als Ergebnis der Interpretationsfreiheit stehen haben: "Jeder liest das heraus, was er durch das Lesen verstanden haben will".
Ergo: Jemand mit einer verdorbenen Fantasie wird hier ganz furchtbar bizarre Handlungen herauslesen, während das einfachere Gemüt hier tatsächlich einen Gegenstand als Ich-Erzähler identifiziert. So oder so: wer sich angesprochen fühlt ist auch gemeint.

Und falls irgendjemand unter euch von der "Wasser-Öl-Kerze" irritiert war, habe ich hier einen kleinen Basteltipp als Tutorial bei youtube gefunden:
Danke nochmal an die Macher vonDomesticHacks .
Man könnte da im Übrigen einen Schuss Lebensmittelfarbe hinzufügen. dann bekommt das Ganze eine nette Farbe und das Glas könnte man passend dazu dekorieren.
COPYRIGHT BY Hundefachmarkt

Theoretisch könnte man ganze Riesen-Vasen damit füllen und dann hätte man tolle Kerzenschein Effekte.
COPYRIGHT BY
Schwimmlichter-Onlineshop

In diesem Sinne eine mit Kerzenschein verwöhnte und schöne, gemütliche Restwoche euch Lieben.

Die Mami

Mittwoch, 14. August 2013

S! Sonnenscheins selbstgebastelte KiTa-Tüte

Hallo liebe Leser. Heute gibt es etwas Feines für Mamis und Papis (oder Großmuttis und Großvatis oder Tanten, oder oder oder) von werdenden KiTa-Kindern.

Meinem kleinen KiTa-Kind, das am Montag mit der Eingewöhnung begonnen hat, wollte ich unbedingt eine KiTa-Tüte (quasi eine Mini Schultüte) für diesen besonderen Tag besorgen. Er liebt Autos und Bälle und von jenen Motiven findet man in den Geschäften so manches. Doch irgendwie fand ich diese so abgedroschen. Für meinen S! Sonnenschein habe ich eine eigene Süßigkeitentüte gebastelt.
Mit  nur 20 Minuten Aufwand, simpelsten Materialien und viel viel Liebe und Herzblut, konnte ich der kleinen Maus ein so süßes Lächeln ins Gesicht zaubern.


Aber mal zum Anfang. Man braucht ein DIN A3 Plakat oder Karton, Geschenkpapier, hübsche Servietten, Kleber, Schere, Tesafilm und natürlich ein passendes Band.

Zunächst habe ich das wunderschöne Geschenkpapier von S! Sonnenscheins 2. Geburtstag (ich überwand mich einfach nicht, es wegzuwerfen)mit Kleber auf den Karton geklebt.

Dann formte ich daraus einen Kegel und klebte die Ränder innen wie außen mit Tesafilm fest.

Der überstehende Rand wird ordentlich abgeschnitten.

Nun der etwas delikate Teil: Die Servietten sollte man vor dem Festkleben in der Öffnung des Kegels zunächst einmal von der Höhe der anpassen. Dann klebt man diese innen fest. Ich habe den Rand der Serviette ca. 10 cm tief gesetzt und mit flüssigem Kleber fixiert (Klebestift eignet sich hier eher schlecht als recht).

So sah das Ergebnis der Bastelei aus. Nun fehlten nur noch die Süßigkeiten und die KiTa-Tüte konnte zugebunden und verschenkt werden.

Es waren wirklich nur 20 investierte Minuten aber die Freude und Dankbarkeit in den Augen meines Kindes, die ich auf dem obersten Foto festhalten konnte, entlohnen mich so unglaublich viel mehr. Zudem freut sich der kleine KiTaling jeden Tag nach der Eingewöhnung, auf zwei kleine Naschereien aus seiner KiTa-Tüte. Mein Mann meinte schon, dass diese wohl für ein halbes Jahr reichen wird, wenn er täglich nur zwei Kleinigkeiten vernaschen darf.

In diesem Sinne schönes Basteln ihr Lieben und allen werdenden KiTa-Mäusen viel Spaß und viele Bereicherungen in diesem neuen Lebensabschnitt.

Die Mami

Mittwoch, 7. August 2013

Russische Sommer-Köstlichkeit

Guten Abend meine lieben Treuen.
Heute Mittag genossen, meine Männer, unser spontaner Besuch und ich ein geniales Schmankerl, welches ich schon lange nicht mehr zubereitet habe. Das Teilen des Fotos dieses Gerichtes zeigte schnell, dass diese erfrischende russische Sommerspeise viele Anhänger (auch unter den Einheimischen) hat.

Ich spreche von Akroschka (eigentlich wird sie Okroschka -kyrillisch: окрошка- geschrieben, aber gesprochen wird es mit einem A am Anfang). Akroschka ist eine kalte Suppe, welche sich besondern für warme oder schwüle Sommertage eignet und zudem ein russisches Nationalgericht ist.
Kurzer gedanklicher Exkurs: Ich bin manchmal so furchtbar froh darüber, eine entwurzelte, heimatlose Russland-Deutsche zu sein. Beide Kulturen und ihre kulinarischen Genüsse sind mir von den Kinderschuhen an vertraut und bereichern mich zudem ungemein!   (immer das Gute in den Gegebenheiten sehen, optimistisch bleiben, das ist mein Lebensmotto).

Also man nehme für 4-5 großzügige Portionen Akroschka:
4 gekochte Eier
4 mittelgroße Kartoffeln
1 Bund Radischen (die habe ich heute leider nicht im Kühlschrank gehabt, denn damit wäre die Akroschka noch würziger)
2/3 Salatgurke
150-200 gr Wurst (Geflügel oder Fleisch Lyoner)
Lauchzwiebeln 2-3 Bund
Kräuter z.B. Dill 
Gewürze wie Salz und Pfeffer genügen völlig und bei meiner Mama daheim gab es auch nie eine Abwandlung dessen.
All diese Zutaten werden gewürfelt und geraspelt. Ich persönlich habe heute ein Küchengerät in Anspruch genommen, das die besagten Ingredienzien zu kleinen Würfeln bearbeitet. Meine Akroschka ging heute super schnell.
Zum Schluss braucht man
1 Becher (500 ml) Buttermilch/Kefir
1 Becher (200 gr)
Mineralwasser zum Auffüllen
ggf. noch 1 Spritzer Essig oder Zitrone (es schmeckt aber auch ausgezeichnet ohne, so wie bei  mir heute!)

Sobald euer Gewürfeltes im Behälter liegt, könnt ihr die Masse vermischen und mit den Flüssigkeiten auffüllen. Bei dem Wasser, dem Salz, dem Pfeffer und ggf. auch Essig und/oder Zitrone würde ich sehr sehr vorsichtig sein und sachte an die Sache herangehen. Überstürze nichts! Nachsalzen geht immer, Salz entziehen  nimmer. Das Gleiche gilt für Sprudelwasser, Essig und co. Zudem ist das Rezept stets abwandelbar (Eier-Allergie, Vegetarier, etc.)
Ihr könnt es nochmal zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen und anschließend mit einem köstlichen Stück Brot genießen.
AKROSCHKA
auch ohne Radischen war sie wirklich wahnsinnig essen
In diesem Sinne viel Spaß beim Ausprobieren und es sei noch gesagt, dass eben der ARD Wetterbericht heiße, sonnige und nach Abkühlung lechzende Sommertage vorausgesagt hat. Ihr habt meinen Wink sicher verstanden, ihr Lieben, und guten Appetit.


Die Mami

Montag, 29. April 2013

bei dir piepts wohl

Guten Tag meine lieben Mami in Pumps Leser.

Der heutige Post widmet sich an alle Bastelfreudigen, alle Mamis, alle Papis, alle Kinder aber auch Erzieher, Lehrer und natürlich an all jene, die ihrem Zuhause einen fröhlich frühlingshaften Touch geben möchten.

"Bei dir piepts wohl!!" oder "Hast du nen Vogel???" müssen keine Beleidigungen sein. Wir haben neuerdings ganz schön viele Vögel Zuhause. Einen davon seht ihr hier:
Wie wir das gemacht haben? Nun ihr braucht:
  • Zeitungspapier
  • bunte Servietten
  • bunte Gummibänder (der Einfachheit halber)
  • ein wenig buntes Bastelpapier
  • Schere
  • (flüssigen) Kleber
  • dicker Stift
  • (weißen) Faden



Bastel-Anleitung Schritt für Schritt:

1. Zeitungspapier zusammenknüllen und daraus je eine ca. Tennisball große und eine ca. Golfball große Kugel formen. Dieser Teil des Prozesses ist für die Kleinen der Liebste. Sie gehen in dem Geraschel und Geknülle völlig auf :-)

2. Faltet eine bunte Serviette auf und legt das Quadrat auf eine ebene Fläche. Die kleine Kugel kommt in die Mitte. Die Serviette wird drum herum gehüllt und danach fixiert man das Ende mit einem dünnen Gummiband.
                     



3. Die große Kugel wird nun direkt an den Gummizug gelegt und auch diese hüllt man nun in die Serviette. Nun wird erneut mit einem Gummiband das zusammengestülpte Ende festgezogen. Man könnte für diese Schritte alternativ auch einen Faden nehmen, es ist jedoch viel leichter auf Gummibänder zurückzugreifen.

 Heraus kommt die Statur eines Vogels.


4. Schnabel und Flügel haben wir ganz einfach aus dickem Bastelpapier ausgeschnitten und mit Kleber - hier bietet sich Flüssigkleber einfach besser an - an unserem Serviettenvögelchen befestigt.


5. Ihm fehlen noch die Augen, welche mit dem dicken Stift darauf gemalt wurden. S! Sonnenschein hat dabei wieder besonders fleißig mitgeholfen.


6. Abschließend wurde ein weißer Faden an den beiden Gummibändern befestigt. Und schon konnten unsere schönen bunten Vögelchen auf dem Zweig in unserer Diele Platz nehmen und uns den Frühling herbeizwitschern.



Einige weiße Eier aus Plastik, die ich für S! Sonennscheinchen zum Bemalen für Ostern gekauft habe, ließen wir weiß. Diese zieren nun in stimmiger Abrundung den Vogelzweig. Ich denke ein paar Federn könnten da auch ganz gut aussehen.

Man hätte mal in das stolze Gesicht des kleinen Mannes schauen müssen, als er den veränderten Zweig entdeckte. Jeder Besucher wurde, beim Eintreten, erst mal ganz laut und fröhlich und superstolz darauf hingewiesen, dass ER, ER ER ER diese Kreation erschaffen hat.

Das ist richtig süß und eine gute Möglichkeit für die Kleinen, sich in die Gestaltung des gemeinsamen Lebensraumes sinnvoll einzubringen. Ich weiß, dass der Kleine noch klein ist und vieles nicht erklären kann, aber ich sehe deutlich, dass er absolut alles begreift. Er empfindet stolz, fühlt sich in einem zuhause, in dem sein Schaffen vollwertig gewürdigt, bewundert und begrüßt wird, wohl und gewinnt dadurch unglaublich viel Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl.
Und Hand aufs Herz, jedes Kind liebt es, eine schöne Zeit mit seinen Eltern zu verbringen. Das ist der größte Zuwachs für unsere Kinder!

In diesem Sinne, auf einen herrlichen Start in einen hoffentlich super warmen und sonnigen Mai, ihr Lieben.

Die Mami

Samstag, 12. Mai 2012

Muttertag Vol.2 - GESCHENKIDEE

Meine Lieben,
ich habe den großen Segen und das unendliche Glück, meinen zweiten Muttertag feiern zu dürfen. Letztes Jahr war das kleine S!onnenscheinchen genau 2 Monate und 1 Tag alt.
Muttertag Vol.1 mit dem 2 Monate alten S!onnenschein
warum er so verdattert schaut, weiß ich nicht :-)
Die beiden Großmütter bekamen letztes Jahr je eine süße Tasse mit einem Herz-Henkel und folgendem Aufdruck:
Und für dieses Jahr haben wir etwas noch tolleres. Neben einem schönen Portrait-Foto von S! Sonnenschein, welches anlässlich seines ersten Geburtstags bei einem Shooting gemacht wurde, bekommen beide Omis ein großes Herz mit unseren Handabdrücken. 
Folgendes brauchen wir dafür:
° Backblech in Herzform (man kann den Teig aber auch vor dem Backen zurechtschneiden)
° einen Salzteig (der so gemacht wird: 1 Tasse Mehl, 1 Tasse Salz, 8-10 Esslöffel Wasser und dann Mehl, Salz und Wasser in einer Schüssel vermengen, bis sich eine feste, gut knetbare Masse bildet. Nach dem Formen werden die fertigen Teile 30 bis 40 Minuten lang im auf 150°C vorgeheizten Ofen gebacken.)
° süße kleine Händchen ;-)
° Wasserfarben zum Ausmalen (wir nehmen russische Aquarell-Wasserfarben, weil sie so wunderschön glänzen)
° Glitzer, Bastel-Augen, Dekoratives

Der Plan sieht so aus, dass meine Mama ein Herz mit S! Sonnenscheins und meiner Hand bekommt und meine Schwiegermama das Gleiche, aber mit Papis Hand, statt meiner.
der Teig ist sehr schnell hergestellt
Mit den Abdrücken taten wir uns etwas schwerer, aber auch das ist nicht unmöglich, wenn das Kind es mitmacht. Wenn der Abruck nicht gelingen will, einfach den Teig an besagter Stelle ein wenig mit Wasser einweichen. Schon vor dem Backen stach ich ein Loch aus, in welches ein Band geknüpft werden soll, um das Generationen-Muttertags-Herz aufgehängt werden kann.

Und nach dem Backen ging es ans Ausmalen. Ich war begeistert, wie gut S! Sonnescheinchen mitgemacht und den Pinsel beim Ausmalen gehalten hat. Es machte wirklich Spaß.
Und so sehen wir aus: Spontan kam mir die Idee, dass man die Vornamen auf/oder sogar in den Lächelnden Mund schreiben könnte (ihr seht richtig, dass ich sowohl beide Namen in kyrillischer Schrift geschrieben und S!onnenschein "zensiert" habe).
Und dazu kommen die die wunderschönen Fotos vom Baby-Shooting des Fotostudios Collage. Wir fuhren hierfür extra in deren Fotoatelier in Kaiserslautern. Ausgeschlafen, gestärkt und mit Naschereien (wie Reiswaffeln und Baby-Fruchtriegel) verwöhnt konnte das Shooting fröhlich durchgestanden werde. Herr Volvach war unglaublich geduldig, freundlich und total lustig gelaunt. Das hat S! auch gleich angesteckt. Seine großen blauen Augen blicken so freundlich drein, dass Kinder ihm gegenüber sehr zutraulich sind. Dies liegt zum Anderen aber bestimmt auch daran, dass er selbst Vater eines kleinen Sohnes ist und genau weiß, worauf es ankommt.
Zudem bietet Foto-Studio Collage ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis und so wunderschöne und vielseitige Requisiten, dass wirklich jedes Baby/Kind perfekt in Szene gesetzt werden kann(wie man DIESEM Link sieht).

In diesem Sinne hoffe ich, dass einige von euch nun eine hübsche Bastelidee zum Muttertag umsetzen können, ihr Lieben. Vielleicht will manche/r Leser/in nun auch wunderschöne Bilder von sich und besucht das freundliche Team von Collage in Kaiserslautern.

Allen Mamis, Großmüttern, Urgroßmüttern, Taufpatinnen aber auch werdenden Müttern (von diesen Glücklichen gibt es derzeit mehrere in meiner näheren Umgebung) wünsche ich einen wunderschönen Muttertage mit Freuden strahlenden Kinderaugen, fröhlichem Kinderlachen und unendlichem Glück - für uns ist WIRKLICH JEDER TAG MUTTERTAG ^^!!!

Die Mami

Dienstag, 6. Dezember 2011

Glücklichmacher Nummer 6 ->Selbstgemachtes

>Selbstgemachtes<

Bild


Entgegen aller Physik greife ich mal vorweg und fange hinten an. Et voilla:

Was soll das sein? Ein selbst gemaltes Leuchtbild für das Kinderzimmer von S! Sonnenschein.
Was sollen die Figuren da drauf darstellen? Das ist Vinni Puch (Winni Puuh auf russisch). Ich muss sagen der Disney Zeichentrickfilm Winni Puuh ist wirklich goldig und unser Kleiner hat auch einige geschenkte Sachen, auf denen Winni und seine Freunde abgebildet sind. Aber ein gelber Bär?

Na ja, vielleicht ist es auch einfach nur Nostalgie meinerseits.

Aber ich möchte die Freude meiner Kindertage genau so an meinen Sohn weitergeben. Deshalb jenes Motiv.

So habe ich es gemacht:
Leinwand für 2€ bei Teddy gekauft. LED Lichterkette mit 20 Lämpchen für (mit Versand) insgesamt 5€ bei Ebay ersteigert, Utensilien gerichtet, Motiv-Vorlagen im Internet gefunden und ausgedruckt.

Los gehts mit dem Vorzeichnen.
 

Ich habe lange überlegt, welche Situation ich darstellen möchte.Nach langem Hin und Her entschied ich mich doch für eine nächtliche Szene. Trotz dem, dass das Bild auch am Tag die Wand zieren wird.

Es folgte das Ausmalen.

Bild
Ich habe versucht, so effizient wie möglich zu arbeiten. Das heißt mit wenigen Mitteln und Arbeitsschritten, schnell zum Ziel zu gelangen. Allein, um den Pinsel nicht x-mal reinigen zu müssen, habe ich zuerst alles Gelbe ausgemalt und dann mit der zweiten "Grundfarbe" Blau (man kennt drei Grundfarben: Rot, Blau und Gelb) das Grün der Wiese zu erzeugen.
Ich beschloss, dass der dunkelblaue Nachthimmel als aller letztes gemalt wird. Denn er gibt gleichzeitig die Konturen für alle anderen Bildkomponenten vor. Daher malte ich zunächst die Figuren komplett aus.

Wichtig zu erwähnen ist, dass ich bei den Feinheiten (den Figuren zum Beispiel) nicht auf einfache Wasserfarben zurückgriff, sondern mit russischen Aquarell-Wasserfarben arbeitete, die ich schon als junges Mädchen geschenkt bekommen habe. Die wurden mir  auf eigenen Wunsch mehrmals als Gastgeschenk mitgebracht. Das besondere an ihnen ist ihre Qualität und ihr sattes Leuchten, nachdem sie zu Papier gebracht wurden.

Zum Schluss kamen noch die LED-Lämpchen an die Rückseite. Hier ist es besser 10 mal abzustecken und nur ein mal einzustechen, da man so ein Loch im Bild nicht einfach wegretuschieren kann. (VORSICHT IST BESSER ALS NACHSICHT!)

Mit Loctite hält wirklich alles so, wie es soll.

Und das kam dann nach 5 Stunden Arbeit (Austrocknungszeit ausgenommen aber inklusive Montage der Lichter) dabei raus - wie bereits am Anfang erwähnt:
Winni Puch und Pitatshök (das Ferkelchen) bei Tag ...

... und bei Nacht.

Immer an der Seite meines leckeren kleinen Zimtsterns :)


Der Mond und die Sterne wachen über S! Sonnenscheins Schlaf, damit er auch am nächsten morgen wieder fröhlich strahlen und unser Leben erhellen kann.

In diesem Sinne, bleibt kreativ und mutig, etwas zu wagen, ihr Lieben. Eure lieben Menschen werden sich über selbst Gebasteltes, das von Herzen kommt vielleicht sogar mehr freuen, als über käuflich erworbenes (Weihnachten sollte nicht das Fest des Konsums sein.)


Schönen NIKOLAUS-TAG allen meinen lieben und treuen Lesern!
DANKE, dass es euch gibt   (^_^)  ♥♥♥

Die Mami